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Flyer der Veranstaltung

Dienstag 5. März 2019, 19 Uhr, KuB e. V., Foyer EG, Oranienstraße 159, 10999 Berlin

Wir möchten wissen, wie geht es den Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, und nun in überfüllten Camps, in sehr schwierigen unmenschlichen Situationen leben, manche schon jahrelang. Wie sind sie bis dorthin gekommen? Warum sind sie geflüchtet? Wie waren ihre Pläne und was ist daraus geworden? Die Einzelschicksale, die Dramen, die sich dort abspielen spielen in der internationalen EU Politik keine Rolle, in der eher auf die rechte Stimmungen in den Ländern Rücksicht genommen wird, als auf die Achtung und Umsetzung der einen Gesetze.

Wir möchten genauer wissen, was dort geschieht, wo keine Kameras hinkommen und wir wenig bis nichts davon mitkriegen.
An den europäischen Außengrenzen werden Menschenrechte missachtet und Helfer*innen kriminalisiert. Wie ganz aktuell der Fall der Kapitänin Pia Klemp zeigt.

In unserem ersten Info-Abend werden uns Johanna Scherf, Barbara Hatzimichail und Muhammad Alhnde aus Lesbos/Griechenland ihre Erfahrungen berichten.

MUHAMMAD war selbst im Elendscamp Moria und wird uns aus Sicht eines Betroffenen seine Eindrücke schildern. BARBARA ist Aktivistin mit familiären Wurzeln auf der Insel und hat einen umfassenden Blick auf die Perspektiven aller Betroffenen, auch auf die der Grieche*innen. JOHANNA ist Aktivistin und regelmäßig vor Ort.

Ein Erfahrungsbericht und offener Raum für Diskussion zu der Verantwortung ein Erfahrungsbericht über die Situation für geflüchtete Menschen, gestrandet an der europäischen Außengrenze auf Lesbos. Von überfüllten Gummibooten und dem Überlebenskampf unter widrigsten humanitären Bedingungen – in Europa.