Aufgrund der aktuellen Situation können die Räume der KuB nur mit Termin betreten werden. Informationen dazu gibt es hier.

Aktuelles

Vorläufige Erreichbarkeit KuB (Stand 07.07.2020)

Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2020

Die KuB ist zu — wegen der Corona-Pandemie. Wir beraten am Telefon, per E-Mail und persönlich mit Termin.

Du kannst uns anrufen:

Montag: 10:00-15:00 Uhr
Dienstag:
09:00-17:00 Uhr
Mittwoch:
13:00-17:00 Uhr
Donnerstag:
10:00-15:00 Uhr
Freitag: 13:00-17:00 Uhr

Telefon: 030-6149400

Du kannst uns eine E-Mail schreiben:

Büro: kontakt@kub-berlin.org

Frauen*Beratung: frauenberatung@kub-berlin.org

Psychosoziale Beratung: psb@kub-berlin.org

Du kannst mit uns chatten:

Telegram*: 015251703306

Neu:
Ausfüllhilfe, Briefe schreiben, kleine Sozialberatung
Mittwoch, Freitag: 13:00-17:00 Uhr — nur mit Termin!

Für einen persönlichen Termin in der Rechtsberatung oder der kleinen Sozialberatung: Bitte ruf uns an. Telefon: 030-6149400.

Dein KuB-Team

*Telegram ist eine App (wie Whatsapp), die du dir im Appstore/Playstore herunterladen kannst. Leider ist Telegram nicht sicher in Bezug auf den Schutz deiner Daten. Wenn das kein Problem ist, kannst du uns mit Telegram schreiben.

Stellenausschreibung für eine Stelle als Rechtsberater*in zum Asyl- und Aufenthaltsrecht

Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2020

Die Kontakt und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. (KuB) ist ein gemeinnütziger Verein in Berlin Kreuzberg. In der KuB arbeiten hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in einer selbstverwalteten Struktur.

In der KuB wird zum 1. September 2020 eine Stelle in der asyl- und aufenthaltsrechtlichen Beratung von Geflüchteten und Migrant_innen frei. Die Stelle hat einen formellen Umfang von ca. 25 Wochenstunden und wird an TV-L E10 orientiert vergütet. Die Stelle ist vorerst bis zum 31.12.2021 befristet.

Weiterlesen: Stellenausschreibung für eine Stelle als Rechtsberater*in zum Asyl- und Aufenthaltsrecht

Fähren statt Frontex und Solidarität statt Ausgrenzung!

Zuletzt aktualisiert: 08. Januar 2020

Hier unser gemeinsam mit verbündeten Organisationen verfasstes Statement zum morgigen sogenannten "Migrationspolitischen Forum" unter dem Titel "Agenturen (Frontex etc.) als Rückgrat einer europäischen Lösung". Frontex ist nicht die Lösung, sondern ein Symptom der europäischen Abschottungspolitik, die wir ablehnen. Wir fordern: Fähren statt Frontex und Solidarität statt Ausgrenzung!

Spendenaufruf für die KuB

Zuletzt aktualisiert: 16. Dezember 2019

Liebe Menschen,

Viele von euch kennen uns, leiten Menschen an uns weiter, arbeiten mit uns zusammen:

wir sind die Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. (KuB). Seit 1983 unterstützen wir Geflüchtete und Migrant*innen aus aller Welt unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Hauptsächlich machen wir das bei Fragen zum Asyl- sowie Aufenthaltsrecht und unterstützen bei psychischen und sozialen Problemen. Momentan unterstützen wir ungefähr 3.000 Menschen pro Jahr. Dabei finden wir, dass allen Menschen ein sicherer Aufenthaltsstatus und darüber hinaus politische, soziale und ökonomische Gleichstellung zustehen.

Um diese Arbeit machen zu können, werden wir seit 2015 von verschiedenen Stellen gefördert. Das hat uns ermöglicht, unser Angebot deutlich auszubauen. Dies bringt allerdings auch Probleme mit sich. Mit mehr Förderung und mehr Angeboten haben wir auch mehr zusätzliche Fixkosten. Einerseits, weil wir mehr Geld für Infrastruktur wie Miete benötigen und andererseits, weil wir mehr Verwaltungskosten haben. Vor allem aber auch durch den Eigenanteil, den wir für finanziell geförderte Projekte (z.B. vom Berliner Senat oder Stiftungen) aufbringen müssen.

Glücklicherweise konnten wir diese zusätzlichen Kosten bisher abdecken. Dazu mussten wir aber auch Geld verwenden, dass wir in den Jahren zuvor angespart hatten. Bekommen wir keine zusätzlichen Spenden, um die Eigenanteile zu stemmen, können wir die meisten Projekte im nächsten Jahr nicht weiter führen. Um auch in Zukunft Menschen, die bei uns Rat suchen ein umfangreiches Angebot in schwierigen aufenthaltsrechtlichen Situationen anbieten zu können, sind wir auf Spenden angewiesen!

Weiterlesen: Spendenaufruf für die KuB

Pressemitteilung Struktureller Rassismus: Landeskriminalamt (LKA) führt Liste von „Ausländervereinen“ – Migrantische Selbstorganisationen sind empört

Zuletzt aktualisiert: 29. Oktober 2019

Das Berliner LKA wollte die Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. (kurz: KuB e.V.) als „Ausländerverein“ einstufen. Grundlage dieser Entscheidung war laut einer Mitarbeiter*in vom LKA, dass die Namen der Vorstandsmitglieder „fremd“ klangen. Migrant_innenselbstorganisationen kritisieren daraufhin strukturellen Rassismus im LKA und fordern die Abschaffung des §14 „Ausländervereine“ im Vereinsrecht. Ausländervereine“ unterliegen verschärften Anzeige- und Auskunftspflichten und können einfacher verboten werden.

Ein Vorstandsmitglied der KuB e.V. wurde am 22.08.2019 von Berliner LKA in einem Schreiben an ihre Privatadresse kontaktiert. Laut dem handle es sich bei der KuB „Nach erfolgter Prüfung ihrer Vereinsakte [...] vorliegend um einen Ausländerverein“ gemäß §14 Abs. 1 des Vereinsgesetzes. Dies sei gesondert anzumelden und werde ansonsten mit einer Geldbuße geahndet. Sogenannte „Ausländervereine“ sind Vereine, deren Mitglieder oder Leiter sämtlich oder überwiegend „Ausländer“ sind, d.h. keine Deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit besitzen.

Da es sich bei der KuB nach §14 nicht um einen „Ausländerverein“ handelt, erfolgte eine telefonische Nachfrage beim LKA. Dieses teilte mit, die Überprüfung erfolge durch eine Sichtung der Namen von Vereinsvorständen. Erschienen die Namen der Vorstandsmitglieder als „fremd“, so gehe die Behörde davon aus, dass es sich um einen „Ausländerverein“ handele.

Die KuB kritisiert dieses Vorgehen scharf. „Die Kategorisierung von Menschen in „Deutsche“ und „Ausländer“ aufgrund ihres Namens ist purer Rassismus“ sagt Johanna Schneider, Mitarbeiter*in der KuB. „Wir sind entsetzt über diese Handhabe und fordern, dass das Berliner LKA dieses Vorgehen sofort beendet.“

Weiterlesen: Pressemitteilung Struktureller Rassismus: Landeskriminalamt (LKA) führt Liste von „Ausländervereinen“ – Migrantische Selbstorganisationen sind empört

Neu: Glossar für Dolmetscher_innen und Sprachmittler_innen im Kontext Flucht und Migration

Zuletzt aktualisiert: 29. April 2019

Bei Beratungen und Begleitungen der KuB werden oft die selben Wörter verwendet. Berater_innen, Sprachmittler_innen und Begleiter_innen bereiten sich dann meistens individuell vor und suchen die passenden Wörter. In diesem Glossar sind endlich viele dieser Wörter aus KuB-Beratungen und KuB-Begleitungen gesammelt und in vielen Sprachen übersetzt. Wir finden dieses Glossar sehr sinnvoll, so dass wir es gerne mit anderen teilen.

Dieses Glossar wird ständig überarbeitet und nie fertig sein. Es werden neue Wörter und neue Sprachen hinzukommen. Das aktualisierte Glossar wird regelmäßig auf der Seite Veröffentlichungen aktualisiert werden.

Viele Wörter haben wir mit freundlicher Genehmigung aus einer Broschüre der Schwulenberatung Berlin übernommen.

Es gibt auch ein Glossar des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) mit vielen Wörtern und Übersetzungen in allen EU-Sprachen.

Hier geht es zum Glossar der KuB.